Implantate

Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Überblick über die von mir verwendeten Implantate und Produkte. Selbstverständlich benutze ich ausschliesslich Produkte und Materialien, die über lange Zeit erfolgreich eingesetzt wurden und somit in Studien gut erforscht sind. Neue Operationstechniken, wie minimal-invasive- oder Schlüssellochoperationen werden bereits routinemässig mit höchstwertigen Implantaten angewendet.

Bei der Wahl der Prothese und der Verankerung werden folgende Faktoren berücksichtigt: Alter, Geschlecht, Knochenbeschaffenheit, Gesundheitszustand sowie körperliche Aktivität. Dabei kann auf eine Vielzahl innovativer und bewährter Prothesen zurückgegriffen werden, die teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz sind und gute langfristige Studienergebnisse aufweisen. Beispiele dafür sind die „LCS-Prothese“ von „Depuy & Johnson“ oder das Kniesystem der Firma „Zimmer“. Beim Eingriff wird versucht soviel Knochen wie möglich zu erhalten und nur so wenig wie nötig abzutragen. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt der Wechsel einer Prothese nötig sein, werden so bessere Bedingungen für das Wechselimplantat geschaffen.

Aus welchem Material bestehen Implantate?

Dort wo Knochen und künstliche Gelenke zusammentreffen, spielen Material- und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle, um eine schmerzfreie Gelenkbewegung zu ermöglichen und vom Körper dauerhaft toleriert zu werden. Im Allgemeinen werden drei Materialarten für orthopädische Zwecke verwendet: Metalle, Polymere und Keramik. Implantate sind im Körper hohen Belastungen ausgesetzt und müssen daher aus sehr widerstandsfähigem Material konstruiert sein. Um die erforderliche Widerstandskraft des Materials zu erreichen, werden Hüftschäfte oder Schienbeinkomponenten heiss geschmiedet. In der Vergangenheit wurden alle Metalle gegossen, während heute das Heissschmieden ein Standardprozess ist, der zu sehr guten Ergebnissen in metallurgischer und physikalischer Hinsicht führt. Moderne Hüftschäfte und Hüftpfannen werden aus besonders körperverträglichen und verschleissfesten Materialien hergestellt. Für die massiven Komponenten werden bei zementiert verankerten Implantaten hochwertige Kobalt-/ Chromlegierungen, bei zementfrei verankerten Implantaten Titanlegierungen verwendet. Qualitätsmerkmal: Neben der Körperverträglichkeit müssen die Werkstoffe bei den Gleitpaaren eine weitere wichtige Eigenschaft besitzen: ein möglichst geringer Abrieb. Denn auch ein künstliches Gelenk ist durch Reibung der natürlichen Abnutzung ausgesetzt. Verschiedene Kombinationen sind möglich:

  • Metall-/ Metall-Gleitpaarung (Hüftkopf aus Metall, Pfanne aus Metall) 
  • Keramik-/ Keramik-Gleitpaarung
  • Metall-/ Polyäthylen-Gleitpaarung
  • Keramik-/ Polyäthylen-Gleitpaarung

Metallegierungen oder hochvernetzte Kunststoffe gehören zu den besonders abriebarmen Werkstoffen. Sie tragen zur guten Stabilität und zur Langlebigkeit künstlicher Gelenke bei. Häufig werden auch Hüftköpfe aus Keramik verwendet, ein extrem harter, bruchfester und abriebarmer Werkstoff aus reiner Aluminiumoxid-Keramik.

In den folgenden Beiträgen finden Sie detaillierte Informationen über:

  • Hüftgelenke
    Als Primäreingriff wird die Implantation eines Hüftschaftes und einer Hüftpfanne bezeichnet, die das natürliche Gelenk ersetzen. Man spricht dabei von einer Hüft-Total-Endoprothese oder Hüft-TEP. Der Hüftschaft wird dabei in den Knochen einzementiert oder eingepresst. Die Hüftpfanne wird in das Becken einzementiert, eingeschraubt oder eingepresst.

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  • Kniegelenk
    Seit der Implantation des ersten einfachen Scharniergelenkes aus Elfenbein im Jahre 1890 durch den Berliner Chirurgen Themistocles Gluck hat sich im Bereich Knie-Endoprothetik viel getan.

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  • Schultergelenk
    Bei der Implantation von künstlichen Gelenken, den so genannten Endoprothesen, haben Medizin und Wissenschaft in den vergangenen Jahren grosse Fortschritte erzielt, was insbesondere für den Schultergelenksersatz zutrifft.

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Dr. med. Martin Bühler • Schaffhauserstrasse 6 • 8400 Winterthur • Tel +41 52 260 37 00 • www.buehler-ortho.ch